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Warrel Dane - Praises To The War Machine

Label: Century Media  •  Genre: Metal  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: keine  •  Mai 2008

Als ich Nevermore letztes Jahr auf einem großen Sommerfestival gesehen habe, hab ich Warrel Dane auf den ersten Blick gar nicht erkannt. Schwarze, wesentlich kürzere Haare, Basecap und irgendwie auch eine veränderte Mimik und Gestik - das war ein ganz anderer Mensch. Kein Wunder an sich, sagt er doch selbst, dass das letzte Nevermore-Album "This Godless Endeavor" das erste war, das er nüchtern eingesungen hat. Und wo andernorts ein Soloalbum oft eher so ein Egoding ist, war es bei Dane wohl einfach an der Zeit. Wobei Soloalbum... im Zusammenhang mit "Praises To The War Machine" fällt auch gerne mal die Bezeichnung Projekt. Und das hängt einfach damit zusammen, dass Dane eine Schar sehr kompetenter Musiker um sich geschart hat, die teilweise auch großen Einfluss aufs Album genommen und ihre Handschrift hinterlassen haben. Als erstes muss hier Peter Wichers (Ex-Soilwork) genannt werden, der Gitarre und Bass eingespielt, zudem eigenhändig aufgenommen und gemischt hat und auch am Songwriting beteiligt war. Zudem sind zu hören: Schlagzeuger Dirk Verbeuren (Soilwork), Gitarrist Matt Wicklund (Ex-Himsa), Gitarrist Jeff Loomis (Nevermore) und Gitarrist James Murphy (u.a. Obituary, Testament). Und ob nun Soloalbum oder Projekt, richtig gut ist es geworden! Auch schwer in eine Schublade zu stecken - außer etwas eher Übergreifendes wie Metal lässt sich schwer etwas konkret zuordnen. Steht bei Nevermore doch immer gerne das instrumentale Können recht weit im Vordergrund, regiert hier gerne mal der Song, die Melodie und die Atmosphäre. Warrel Dane zeigt sich erneut als Ausnahmesänger mit viel Gefühl für den richtigen Ton und Ausdruck zur richtigen Zeit und selbst die Coverversionen punkten. An den Sisters Of Mercy hat sich schon so mancher vergangen, aber schon die Auswahl von "Lucretia My Reflection" (vom ´87er Album "Floodland") zeigt ihn als Conaisseur und er wird der Vorlage tatsächlich gerecht. In Sachen Paul Simon bin ich nicht so die Instanz, aber "Patterns" passt auf jeden Fall prima ins Gesamtbild. (tj)

Helldriver Magazine Als ich Nevermore letztes Jahr auf einem großen Sommerfestival gesehen habe, hab ich Warrel Dane auf den ersten Blick gar nicht erkannt. Schwarze, wesentlich kürzere Haare, Basecap und irgendwie auch eine veränderte Mimik und Gestik - das war ein ganz

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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