Treponem Pal - Weird Machine
Nun sind sie also tatsächlich zurück. Was seit 2006 durch die Kanäle geisterte war spätestens dann bestätigt, als bekannt wurde, dass Paul Raven (Bassist von u.a. Godflesh, Ministry, Killing Joke, Prong,Murder Inc., Pigface) bei den Aufnahmen zum neuen Album von Treponem Pal verstorben ist. Ein schweres Erbe an sich für so ein Comeback-Album. Man sollte da aber auch nicht zu viel hineininterpretieren... Und sie haben an sich nichts verlernt und sind auch immer noch für die ein oder andere Überraschung gut. So ist gleich der Opener "Dirty Dance" ein Tango (sic!). Das ganze Album fasst das bisherige, einflussreiche Schaffen der Franzosen um Charakterkopf Marco Neves ganz gut zusammen, es gibt sowohl relativ straighte Industrialtracks (u.a. "Unclean", "Human Attack") als auch Tracks die sich auf experimentelleren Alben der Franzosen wie etwa "Higher" ganz gut gemacht hätten. "Mad Box" geizt nicht mit Funk-Input und auch "Freak Machine" ist vordergründig gar nicht so sehr ein Industrialtrack. Sie haben also nichts verlernt, ein solides Album, das unterstreicht, dass sie keinesfalls zum alten Eisen gehören. (tj)




