Blow Job - One Shot Left
Wie unglücklich ist denn bitte dieser Bandname gewählt? Mal ganz davon abgesehen, dass die Band keineswegs Klamauk behafteten Porno-Metal macht, wie man vermuten könnte, ist es schlicht unmöglich die Band anständig zu googeln. Deshalb sei hier die, leider noch im Aufbau befindliche, Homepage genannt: blowjob-metal.ch. Der Sound der Schweizer Truppe ist anders als ihr Bandname durchaus ernst zu nehmen. Hier wird von Machine Head inspirierter und mit Metalcore vermischter moderner Metal geboten. Nichts Neues, aber stimmig umgesetzt. Die Band haut dem Hörer eine Thrash Keule nach der anderen ums Ohr, die Drums machen reichlich Wind und das Shouting des Frontmanns ist gut artikuliert und druckvoll. Die Riffs und Arrangements der Songs sind sicherlich alles andere als Innovativ und hat man so oder so ähnlich schon an anderer Stelle gehört, sie sind aber beileibe nicht von schlechten Eltern, souverän gespielt und sorgen für ein deutliches Kitzeln in der Nackengegend. Die Produktion ist ebenfalls gelungen. Schön druckvoll und differenziert. So liefern Blow Job ein durchaus amtliches Stück modernen Metal ab, der dem geneigten Hörer durchaus viel Freude bereiten kann. (rg)




