Unearthly Trance - Electrocution
Unearthly Trance aus New York haben ja bereits zwei Alben auf Rise Above Records, dem Label von Cathedral Frontmann Lee Dorian, veröffentlicht. Jetzt hat das Trio zu Relapse gewechselt und sidn dort stilistisch mit Labelmates wie High On Fire und ehemals Mastodon bestens aufgehoben. Hier wird düsterer Doom im dreckig rockenden Gewand zelebriert wie er hervorragend zu den geannten Bands passt. Wobei Unearthly Trance deutlich weniger progressiv Vorgehen wie die Kollegen von Mastodon aber mindestens genauso fies wie High On Fire, hier ersetze man den Motörhead Einfluss allerdings durch Celtic Frost. Der Name Black Sabbath muss bei diesem Sound natürlich ebenfalls fallen. Die acht teils überlangen Songs stecken voll düster wabernden Riffwänden, zermalmenden Drums und derben Vocals. Die Band groovt meist im unteren Tempobereich und mauert genüsslich ihre massiven Gitarrenwände hoch, nur selten drückt die Band sanft auf die Tube. Die extrem tief gestimmten Gitarren erzeugen zusammen mit den scheppernden Drums einen wirklich erdrückenden Sound. Die Band hat es wahrlich raus beklemmende Stimmung zu verbreiten. Dabei sind die Songs auch mit einem relativ hohen Wiedererkennungswert ausgestattet. Wer gern in Slow-Motion mosht liegt hier goldrichtig. (rg)




