Deville - Come Heavy Sleep
Anfang 2006 erschien eine Split CD mit Deville und Sergej the Freak auf der Deville zwar bereits deutlich ihr Potential offenbarten, insgesamt allerdings noch nicht mit besonders großen Songs glänzen konnten. Jetzt veröffentlichen die Schweden ihr erstes volles Album und haben sich voll auf ihre Stärken konzentriert. Das Ergebnis ist ein rundum gelungenes düsteres Stonerrock Album. Einflüsse von Kyuss aber auch Black Sabbath sind unüberhörbar, die Jungs schaffen es aber aus dem Schatten der großen Namen heraus zu treten und überzeugen mit guten Songs. Tonnenschwere tiefer gestimmte Gitarrenwände bewegen sich mal lavaartig, mal zielstrebig flott auf den Hörer zu. Coole Grooves und eine gelungene Mischung aus psychedelisch verspuhlten und zugänglichen Momenten halten die Songs spannend. Frontmann Andreas Bengtsson verfügt über eine eindringliche Stimme die perfekt zum Sound passt. Das Album ist insgesamt sehr düster ausgefallen, was für eine dichte Atmosphäre sorgt. Mit "Come Heavy Sleep" konnten sich Deville enorm steigern und haben ein rundum gelungenes Stoner Album vorgelegt. (rg)




