Killwhitneydead - Nothing Less Nothing More
Killwhitneydead sind in Deutschland bisher ein unbeschriebenes Blatt. Obwohl das hier vorliegende Album bereits der vierte Output der Truppe ist und sie in ihrer Heimat North Carolina beachtliche Erfolge feiern konnten, blieb die Band hierzulande unbeachtet. Stilistisch fällt die Band am ehesten in die derzeit Todschicke Deathcore Schublade. Hier wird Metalcore mit einem Fokus auf brutalen US-Death-Metal geboten. Dazu bastelt die Band immer wieder Thrash-Metal Referenzen in ihren Sound ein. Das Ergebnis ist ein äußerst brutaler Mix aus rasanten Blastbeats, derben Stakkato Riff Attacken, melodischen Leads und fiesen Vocals. Die besondere Würze im Sound von Killwhitneydead sind aber die reichlich verwendeten Samples. Die Band streut haufenweise Sprachsamples, vermutlich aus Filmen, in die Songs ein. Diese sind deutlich mehr als Intro/Outro oder Effekte, sondern übernehmen tatsächlich schon die Rolle eines Instruments. Die Samples ergänzen bzw. unterstreichen die Lyrics und sorgen für Atmosphäre. Das lockert die Songs enorm auf, sorgt für Abwechslung und steigert den Coolnessfaktor deutlich. Doch auch die instrumentalen Darbietungen der Band kann sich sehen lassen, wenn sie auch ohne die Samples deutlich eindimensionaler ausfallen würde. "Nothing Less Nothing More" ist so ein wirklich interessantes Album geworden. Wer auf Bands wie Bury The Dead, The Red Chord oder Suicide Silence steht wird hier definitiv seinen Spaß haben. Abgeschlossen wird das Album übrigens von einer coolen Coverversion von Tainted Love. (rg)




