And Harmony Dies - Flames Everywhere
Oh je. Immer wieder Schade, wenn so wenig so viel zunichte macht. Hinter And Harmony Dies verbirgt sich ein italienisches Quartett, das rein musikalisch betrachtet eine eigentlich ganz ordentliche Mischung aus King Diamond, ein bissle Rhapsody und einem leichten Hauch aus Black-/Gothic-Metal zum Besten gibt. Was mir aber von Anfang an etwas säuerlich aufstößt, ist der Gesang von Sänger und Drummer/ Keyboarder Black. Leider muss ich feststellen, dass sich dieser Zeitgenosse auf eine sehr eigenartige Wiese ausdrückt. Leider nicht ganz mein Geschmack, aber über Kunst lässt sich ja bekanntlich streiten. Was weitaus trauriger als die eigentliche gesangliche Schwäche sein dürfte, ist der Umstand, dass eben dies dazu führt, dass diesem Album die Ernsthaftigkeit zur Gänze genommen wird, welches dadurch fast etwas lächerlich wirkt. Musikalisch zieht man alle kreativen Register und könnte wirklich überzeugen. Vor allem die atmosphärischen Keyboardpassagen gepaar mit Obertongesängen erzeugt eine Gänsehautstimmung, die wahrlich beklemmende Gefühle auslösen und das Album deutlich aufwerten. Doch im Ganzen betrachtet reicht es nur zu 3,5 Punkten. Wirklich schade. (jb)




