Hollowtone - Dead Man´s End
Etwas überrascht stellte ich fest, dass hinter Hollowtone lediglich eine Zwei-Mann-Band aus Belgien steckt, in der die Rollenverteilung etwas ungleich geraten ist. Zum einen wäre da Sänger Bart Goffinghs, der einen wirklich ertsklassigen Job macht. Zum anderen hätten wir da noch "Multitalent" Kristof Vandebeek, seines Zeichens Gitarrist, Bassist, Keyboader, Vokalist und Drummer von Hollowtone. Als Haupteinflüsse bennt die Band selbst "At The Gates", "Dimension Zero, Soilwork, Eucharist, Excess Of Cruelty, Dark Tranquillity und Night In Gales". Doch nun genug zur Band - endlich geht´s zur Sache ähm Scheibe. "Dead Man`s End", das Debut von Hollowtone, wartet mit 11 Songs und einer Spielzeit von immerhin knapp 45 Minuten auf. Und mal ehrlich, für ein Death-/Trash-Debut ist das eigentlich gar nicht so schlecht. Nun könnte man sagen, dass ja wohl genug Mist drauf sein wird, aber weit gefehlt. Das Material ist weitgehen hochkarätig. Teilweise schön vertrackt und ordentlich treibend. Hollowtone präsentieren sich äusserst spielfreudig und durchaus euphorisch, was "Dead Man`s End" zu einem Album mit erstaunlich hohem Spaßfaktor werden lässt. Der Sound kann natürlich mit einer ordentlich mit Asche hinterlegten Produktion nicht ganz mithalten ,lässt aber prinzipiell wenig bis gar keine Wünsche offen (mal abgesehen vom Schlagzeug, das etwas steril dahrerumpelt). Mein Tipp: Antesten! (jb)




