The Arcane Order - In The Wake Of Collisions
Als Gittarist Flemming C. Lund die Band vor ca. sieben Jahren ins Leben rief, hörte sie noch auf den Namen Scavenger. Dann wurden seine anderen Bands Autumn Leaves und Invocator mehr und mehr Geschichte und Flemming konzentrierte sich voll auf The Arcane Order. Das Demo wirbelte viel Staub auf und 2005 unterschrieben die Dänen (unser Nachbarland haut in den letzten Jahren ja wirklich so einiges Hochklassiges auf den Markt!) dann bei Metal Blade. Es folgte das in der Szene begeistert aufgenommene Debut "The Machinery Of Oblivion". Jetzt also Nachschlag in Form des zweiten Albums. Das Artwork fängt die Stimmung des Materials an sich schon perfekt ein. Alles kaputt, bedrohliche Ruinen, jede Menge Scheddel... Moderner Death Metal, vom Bolzlevel immer wieder mal hart an der Grenze zum Black Metal und durch die flächigen Keyboards denkt man automatisch an futuristische Acts wie Strapping Young Lad, eine gelungene Mischung also. Sänger Kasper Thomsen hat schon bei Raunchy imposant unter Beweis gestellt was er stimmlich drauf hat und ist wohl der ideale Sänger für die Band. Der Opener "Death Is Imminent" rastet die Doublebass direkt auf Dauerfeuer ein und tuckert so mächtig fies vor sich hin. Beim zweiten Song dann gegen Ende eine Überraschung in Form von "Fuss vom Gas und gefühlvolles Gitarrensolo". Ähnlich wird auch beim vierten Song vorgegangen, etwas weg vom Highspeedgebolze-Pfad, mehr Midtempo und auch mal rechts und links ein Blick in die (völlig zerstörte) Landschaft geworfen - das sorgt für Abwechslung! Allerdings schwingt das Pendel nicht nur in die eine Richtung, "The Reaping Reverence" legt noch ne Schippe Hass nach und betritt gar Grindcore-Land und mit "When Oceans Become Deserts" ist sogar ein starkes Instrumental am Start. Für den druckvollen und zeitgemäßen Sound sorgte nach dem Debutalbum erneut wieder Jacob Hansen. (tj)




