Do Androids Dream Of Electric Sheep - Snapshot Lamento
Bereits 2005 hielten wir das letzte Lebenszeichen der Luxemburger Band in unseren Händen. Jetzt legt die Band ein volles Langeisen nach. Der Sound der Truppe ist ein verzwickter Flickenteppich aus komplexen Rhythmen, Samples, wütendem Hardcore und vertrackten Arrangements. Irgendwo zwischen Refused, Converge und At The Drive-In. Mal brutal ballernd, mal verträumt melodisch dann wieder völlig konfus. Die Band schafft es aber ihren Songs griffige Hooks zu verpassen und so Struktur ins scheinbare Chaos zu bringen. Die Songs sind sehr impulsiv, permanent bricht die Band wie ein Vulkan aus, bevor sie sich scheinbar wieder zusammen reißen. Der Gesang pendelt zwischen krankem Geschrei, verzweifeltem Flüstern, Sprechen und einem Hauch von Gesang. Die Platte ist insgesamt sehr turbulent und wartet mit vielen spannenden Momenten auch. Leider schafft es die Band nicht immer wirklich mitzureißen. Die Band spurtet davon während der Hörer im Regen steht. Trotzdem eine interessante Band in der sicherlich noch viel Potential schlummert. (rg)




