Leanne Harte - dto.
Gerade mal 21 Jahre alt ist die Irin Leanne Hart doch schon stolze acht Jahre im Geschäft und präsentiert dieser Tage also ihr Debutalbum. Schon früh wandelte sie die heimische Garage in ein Studio um und frönte dort ihren Helden Led Zeppelin, Neil Young oder auch Jimi Hendrix. Von den genannten findet man in den neun Songs ihres Albums keine direkten Spuren, aber Rock ist es definitiv. Der kommt völlig ohne moderne Spielereien aus, ist trotzdem nicht in der Vergangenheit hängen geblieben und erinnert nicht nur einmal an singende Gitarristenkolleginnen wie Jewel oder ganz besonders Heather Nova. An der ist die junge Frau Harte stimmlich oft sehr nah dran, geht aber in den komplett von ihr selbst geschriebenen Songs nicht gar so sphärisch vor. Im zweiten Song, der es fast auf fünfeinhalb Minuten bringt, baut sie eine Menge Latinoflair und sogar etwas Reggae ein. Meist geht sie mit ihren Songs aber ganz sympathisch den direkten, schlichten Weg und beschränkt sich auf ihren Gesang und eine (akustische) Gitarre - bei den Songs in Bandbesetzung wird sie übrigens von der Band von Gary Moore unterstützt. Ein beachtliches Debut, von der Lady wird man noch hören! (tj)




