Voodoo Glow Skulls - Southern California Street Music
Die Voodoo Glow Skulls haben mich noch nie sonderlich begeistert und ihr letztes Album war bestenfalls durchschnittlich. Aber man muss der Band Durchhaltevermögen attestieren. Nicht umsonst ist die Band bereits seit über 15 Jahren aktiv und veröffentlichen mit "Souther California Street Music" ihr achtes Album. Im Ska-Punk Umfeld hat die Band sich auch eine solide Fanbasis erspielt die ihre schwächeren Releases der jüngeren Zeit offenbar mit Fassung getragen hat. Ob auch das neue Album verziehen wird, ist jedoch eine andere Geschichte. Auf "Southern California Street Music" fusioniert die Band zwar immer noch Ska mit Punk und Hardcore, tut dies jedoch so lasch und gelangweilt, dass mir die Füße einschlafen. Wo ist die Energie? Wo sind die spritzigen Bläserarrangements geblieben? Hier werden abgehangene Schrammelriffs ohne jegliche Power herunter genudelt und die Bläser scheinen in einer anderen Band zu spielen. Am schlimmsten ist jedoch der absolut ausdruckslose Gesang von Frontmann Frank Casillas. Kein Charisma, keinerlei Druck nur näselnd gleichförmige Shouts. Zwar sind die Jungs um Abwechslung bemüht und die Bläser haben tatsächlich hier und da ihre coolen Momente, das reicht jedoch beileibe nicht dem Legendenstatus gerecht zu werden den die Truppe inzwischen inne hat. Kein Song auf dem Album kann mich hinterm Ofen hervor locken oder auch nur ansatzweise zum mit wippen animieren. Gähnende Langeweile überall. (rg)




