No Machine - dto. EP
Das Cover und vielleicht sogar der Bandname verweisen auf die Robter-Geschichten von Isaac Asimov, die ja teilweise auch in Hollywood als Filmvorlage verwendet wurden. Musikalisch konzentriert sich der britische Fünfer auf Bewährtes, erdiger Rock mit leichten Prog- und deutlichen Pop-Annäherungsversuchen dominieren die fünf Songs und knapp 20 Minuten Spielzeit, mittelalte Genesis sind vielleicht eine Orientierungshilfe. Sympathisch ist die Band – und das trotz stilistisch andersgelagertem Fokus dieses Mags - vor allem durch den totale D.I.Y.-Ansatz; auf ein Label wurde somit konsequent verzichtet, deswegen aber noch lange nicht auf die großen Brötchen, denn produziert hat die EP nämlich ein Mann, der bestimmt nicht billig war: Mark Wallis, der ja auch schon für Legenden wie The Smiths, die Talking Heads oder auch U2 und auch aktuelle Topseller wie Razorlight gearbeitet hat. Tonangebend in der Band sind die Zwillingsbrüder Al und Emil Rivers, die in Griechenland geboren dann später in Lissabon und London aufwuchsen und zunächst eine klassische Musikausbildung genossen bevor sie sich bereits im Teenageralter dem Rock verschrieben. Und zusammengefunden hat die Band natürlich bei einer Jam-Session in einer Live-Bar, klingt ja fast zu gut um wahr zu sein! Da ist jedenfalls jede Menge Potential vorhanden, dass sie durchaus auch in kommerzielle Gefilde wie Radio und Charts bringen könnte. (tj)




