Future Of The Left - Curses
Erste Reaktion beim Auspacken "Future Of The Left? Nie gehört, aber hey: cooles Artwork!". Also Infoblatt hergenommen und erst mal gelesen. Und da ging der Puls dann gleich mal ordentlich nach oben und der nächste Gang führte auf direktem Weg zur Stereoanlage, denn bereits im ersten Satz des Infos wird das Geheimnis gelüftet: Future Of The Left sind die Nachfolgeband von McLusky. Kennt Ihr nicht? Schade auch. Die Band gabs knappe zehn Jahre und Produzentenlegende Steve Albini hat sie mal als "beste Band Englands" bezeichnet - und der Mann kennt sich ja wohl aus! Hier melden sich also zwei Drittel von McLusky zurück, und zwar namentlich Sänger/Gitarrist Andy Falkous und Drummer Jack Egglestone, die mit Kelson Louis Mathias das Trio komplett machen. Laut Info hat man es wohl zwischenzeitlich mal zu viert probiert, jedoch schnell gemerkt, dass das Trio die ideale Form für diesen Sound ist. Und im Prinzip knüpfen sie da an, wo sie mit der Vorgängerband aufgehört haben, Tracks die stets etwas hibbelig wirken, einen automatisch mitzappeln lassen und immer ordentlich rough und so was von nicht glattproduziert sind. Das alles gerne auch etwas schräg, mit eigenwilligen Vocals und fordernd, direkt beim ersten Hören schließt man nicht gleich alle Songs ins Herz (Songtitel wie "My Gymnastic Past" oder auch "Adeadenemyalwayssmellsgood" jedoch sofort!), aber hey, Langszeitmotivation Is Da Devise! Ich tendiere fast zu einer noch besseren Bewertung, aber ich bin mir sicher, dass die Band in Zukunft noch Größeres abliefert und dafür muss schließlich Luft nach oben sein! (tj)




