Agonizer - Birth / The End
Zähe Burschen müssen sie sein die Finnen Agonizer. Wo andere Bands sicherlich längst die berühmte Flinte ins Korn geworfen hätten, harrten sie satte neun Jahre auf ihren Plattenvertrag und wollten "Birth / The End" nach mehreren Demos schon als Eigenproduktion veröffentlichen, als sich dann doch noch das renommierte Spienfarm-Label anbot das Album herauszubringen. Was sicher nicht die schlechteste Entscheidung der finnischen Talentschmiede war, wobei aber auch nicht zu erwarten ist, dass auch diese Veröffentlichung in späterer Popularität anderer Entdeckungen des Label wie z.B. Nightwish, Children Of Bodom oder auch Sentenced enden wird. Agonizer liefern relativ gängigen Melodic Metal (oder Power Metal, wer kann da schon einen genauen Trennstrich ziehen?), ab und an werden leichte Gothic-Anleihen eingestreut. Für meinen Geschmack sind die Keyboards etwas zu dominant, aber Sänger Pasi Kärkkäinen macht einen echt guten Job und singt/kreischt sich nen Wolf. Die acht düster-melodischen Kompositionen werden Genrefans erfreuen, mehr aber auch nicht. (tj)




