Disowned - Emotionally Involved
Nach einem Introtrack mit dem immer wieder gern genommenen schneller werdenden Herzschlag, gehts mit dem ersten richtigen Song los. "Sativa (Open Eyed Dreamers)" ist ein guter Einstieg ins Album und endet nach fast sechs Minuten mit einem latent an Faith o Mores "Epic" erinnernden Klavieroutro - die Band setzt hier und da gekonnt Keyboards ein. Auch wenn die zehn Tracks alles andere als originell sind (Deftones & Co. lassen mehr als einmal grüßen), ist es doch gelungen und halbwegs interessant zu hören. Beim Englisch muss man leichte Abstriche machen, wie das bei italienischen Bands gerne mal der Fall ist, aber die fünf aus der Umgebung von Pisa machen das durch Songwriter- und musikalische Fähigkeiten wieder wett. Mehrstimmige Gesänge, schöne Harmonieflächen usw. - man merkt, dass die Band nicht erst gestern angefangen hat sich musikalisch auszudrücken. Die Kategorisierung über dem Review greift nur streckenweise, manchmal ists auch eher Emo oder Post-Core, aber das gegenseitig abzugrenzen ist im Endeffekt ja eh müßig... Auch der Sound (gemastert wurde im selben Studio, in dem auch schon Werke von Deftones, Taproot, Nine Inch Nails etc. veredelt wurden) und das Artwork sind mehr als gelungen, alleine es mangelt an herausragenden Songs mit wirklichen Hooks und Parts, die man auch nach dem Hören wiedergeben kann. Zu "Sativa (Open Eyed Dreamers)" ist zudem ein (tj)




