RSJ - Gain To Nothing
RSJ von der britischen Insel bieten interessante Extrem-Sounds. Die Kollegen vom britischen Kerrang Magazine vergleichen die Band als Meshuggah meets Will Haven, was die Sache auch in meinen Augen ganz gut beschreibt. Da hätten wir einerseits die treibenden Grooves und massiven Noise-Wände welchen Will Haven auszeichnen, andererseits wimmelt es im Sound von RSJ aber auch vor wilden Breaks und wüsten Stakkato Gewittern. Mit hinein in die Mischung spielt noch eine amtliche Portion Mathcore, ohne jedoch vordergründig zu sein, sowie ein Hauch Death-Metal, der sich oft in derben Growls und Blastbeats entlädt. RSJ machen ihre Sache dabei wirklich gut. Die Songs sind immer sehr anspruchsvoll, übertreiben es aber nie sondern stellen die Energie der Jungs in den Mittelpunkt. Hier und da lockern Anflüge von Melodien sowie ruhige Momente die schwerverdaulichen Brocken auf. Die Vocals pendeln zwischen fiesem Geschrei tiefen Growls und Spoken Word hin und her. Auch die Stimmungen variieren die Jungs geschickt, mal düster, mal brutal, dann wieder verträumt. Sogar weibliche Gesänge, Streicher und elektro Beats finden ihren Weg in einen der Songs. Auf dem Album befinden sich neben den zehn eigentlichen Songs noch zwei Livetracks sowie vier Remixe (u.a. von Matt Wilcock von Akercocke). Prima Band von der hoffentlich auch in Zukunft noch was zu hören sein wird. (rg)




