Spoiler NYC - Grease Fire In Hell´s Kitchen
Eine solche Platte hätte man von Alan Roberts, Bassist und Hauptsongwriter von Life Of Agony, nicht unbedingt erwartet. Zusammen mit zwei Freunden frönt er hier dem ruppigen Straßenpunk mit einer ordentlichen Portion Rock´n Roll Attitüde. Dabei übernimmt er neben dem Bass auch gleich den Gesang. Letzter ist sehr ruppig und rau ausgefallen. Mit seiner Hauptband hat Spoiler NYC im Grunde nichts zu tun. Wer ganz genau hinhört wird aber in den flotten Punk Nummern kleinere Gemeinsamkeiten in den Arrangements heraushören können. Die Songs sind sehr eingängig aber dennoch rau und dreckig ausgefallen. Die simplen 3-Akkord Riffs wummern wuchtig und die Drums peitschen die Songs nach vorne. Der Name Social Distortion muss im Zusammenhang mit der Band zwangsläufig fallen. Auch Klischees werden zur Genüge bedient. Flammende Schriften, Würfel, 50er Karossen, alles ist im Artwork zu finden. Doch auch die Songs können überzeugen vor allem durch die Energie und Eingängigkeit. Das Debüt von Spoiler NYC ist rundum gelungen und stellt viele Genrekollegen in den Schatten. (rg)




