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Danzig - The Lost Tracks Of

Label: Evilive  •  Genre: Dark Metal  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: keine  •  Juli 2007

Als Danzig-Fan der ersten Stunde hat man es über die letzten Jahre nicht leicht gehabt. Nach dem zwischenzeitlichen Hoffnungsschimmer "6:66 Satan´s Child", erschienen über Nuclear Blast, ging es leider immer steiler bergab. Live versprühte der untergroße Amerikaner mit der übergroßen Stimme zwar immer noch massig Magie wie in alten Zeiten, die CDs kamen aber nicht im entferntesten an die ersten vier Alben heran, weder soundtechnisch, noch vom Songwriting und der Atmosphäre her. Mit dem vor wenigen Monaten veröffentlichten und unterirdisch schlechten Instrumentalalbum "Black Aria 2" lieferte der ehemalige Misfits-Sänger dann vermeintlich den finalen Nagel für den eigenen Sarg. Und die Ankündigung einer Compilation mit "Resten" diverser Aufnahmesessions aus dem Archiv, klang auch nicht gerade nach einer brillanten und zwingenden Aktion. Doch bereits beim Auspacken fällt die hochwertige Verpackung (Digipack mit zwei CDs im Buchformat) und coole Gestaltung auf. Das großformatige Booklet kommt dann mit ausführlichen Linernotes zu jedem der enthaltenen 26 Songs und diversen Promofotos aus allen Bandphasen. Die Songs wurden allesamt neu gemastert und teilweise auch neu eingesungen bzw. - gespielt. Der Meister hangelt sich chronologisch durchs Archiv und so wundert es auch nicht, dass der Opener "Pain Is Like An Animal" dezent rauen Samhain-Punkcharme versprüht und später dann Industrialartiges erklingt. Garniert wird mit zwei völlig überraschenden Coverversionen: einerseits "Cat People" vom "Thin White Duke" David Bowie und andererseits "Buick McKane" von T-Rex. Was zunächst mal nach schnellem Cash und Resteverwertung klingt, wird keinen (!) Danzig-Fan enttäuschen - ganz im Gegenteil, da glüht wieder was in dem erloschen geglaubten Feuer des Glen D.. (tj)

Helldriver Magazine Als Danzig-Fan der ersten Stunde hat man es über die letzten Jahre nicht leicht gehabt. Nach dem zwischenzeitlichen Hoffnungsschimmer "6:66 Satan´s Child", erschienen über Nuclear Blast, ging es leider immer steiler bergab. Live versprühte der untergroße Amerikaner mit der übergroßen

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Circle of Snakes, 2004 (tj)
Review: Deth Red Sabaoth, 2010 (tj)