Incorporated - Advance Progress Undo
Diverse Samplerbeiträge (Visions On Screen, Air&Style, Red Bull, Auftritte bei großen Festivals (Frequency, Bizarre, Aerodrome, Forestglade) und Shows im Vorprogramm von u.a. Machine Head, Soulfly und Puddle Of Mud - die drei Herren haben schon einiges erreicht! Ihre Death Metal-Vergangenheit unter dem Namen Infernal Inc. hört man dieser österreichischen Band wahrlich nicht mehr an. Gleich der Opener "Degree Of Perception" weiss zu überzeugen und fesselt mit dichtem Sound, großem Kino-Melodien und ordentlich Drive. Erste Assoziation war bei mir Coheed And Cambria, gar so helium-like klingt Sänger/Bassist Chris Fischereder aber gar nicht und später (besonders eklatant beim dritten Song "Nothing") eifert man dann eher den Briten Muse nach - bestimmt nicht das schlechteste Vorbild. Und man hat es über die elf Songs (plus einem Hidden Track) in knapp 50 Minuten auch keinesfalls mit einer bemühten "Wannabe-like"-Band zu tun, Incorporated legen hier ein durchdachtes, vielschichtiges Album vor, dem man die Inspiration zwar anhört, das aber trotzdem für sich alleine (be)steht. Der vierte Song "Let Me Say Goodbye" hat schon fast Hitqualitäten, steigert sich schön und geht sehr gut ins Ohr. Prima auch "No Mercy" das mit seinem behutsam gezupften Passagen unterstreicht, dass die Band auch ruhig-gemäßigt zu überzeugen weiß. Schade, dass der Hiddentrack so weit hinten versteckt und somit beinahe verschenkt wurde, hier integriert die Band gekonnt und überzeugend Streicher. Das Artwork ist wie der Sound sehr gelungen und auch textlich zeigt man sich engagiert und macht sich Gedanken. (tj)




