Boys Night Out - dto.
Im Ferret-Rooster gehört die Band eher zu den Exoten, weil sie doch recht unbeschwert, wenig metallisch und schon nahezu sonnig vorgehen, eben Poppunk und das steht hier auch nicht umsonst drüber - auch wenn im Info der Begriff "Progressive-Dark-Pop" bemüht wird, was auch immer DAS sein soll! Das dritte, selbstbetitelte Album der Band ist auf jeden Fall eine super Platte für die aktuelle Jahreszeit, wobei die fünf Kanadier nie zu billig und süß werden, oft werden sogar "heimlich" Disharmonien eingeschmuggelt, die dann doch wieder aufhorchen lassen, Songs wie beispielsweise "Swift And Unforgiving", "The Push And Pull" oder auch "Let Me Be Your Swear Word" (sehr cooler Titel auch!) sind eher unkonventionell im Genre und sorgen für den gewissen Unterschied. Hier und da erinnern sie etwas an Green Day & Konsorten, alles ist herrlich eingängig, unverkopft und streckenweise richtig hymnisch. Genau den richtigen Ton hat ihnen dafür Produzent Lou Giordano verpasst, der in der Vergangenheit auch schon Acts wie die Lemonheads und Taking Back Sunday im Studio hatte. Leider ist das Artwork etwas arg nichtssagend/lieblos ausgefallen, ich werd nie verstehen, warum so viele Bands den "Das Auge isst mit"-Faktor so unterschätzen... (tj)




