Inborn - Chef D´Oeuvre A Reflection On The Status Of Art In An Age Of Cultural Decline
Und nochmal Luxemburg - da hat mir der Chefredakteur dieses Mal fast ja ein Landesspecial serviert... Der Albumtitel ließ ja schon auf eher Komplizierteres schließen und so wars denn auch. Sperrig und wenig eingängig, dafür aber deep und fordernd ist das zweite Album der Herren aus dem Zwergstaat. Schon das Kategorisieren fällt schwer, das oben genannte Prog Metal soll auch keinesfalls in Richtung Dream Theater deuten, sondern eher auf die technische Seite verweisen. Ähnlich wie beispielsweise Tool ist es echt schwer eine passende Schublade zu finden. Inborn verfügen nicht über einen derart außergewöhnlichen Sänger wie Tool und legen auch nicht so viel Wert auf eingängige Passagen, das Hauptaugenmerk liegt hier deutlich auf der Musik. Wobei der zweite Song "Rythm Controls The Artistic Pulse" gesanglich hier und da fast ein bißchen an Blackmail erinnert und die Musik an frickelige Harmful denken lässt. "Tragedy Of Breathing" baut dann einen Part aus Orffs "Carmina Burana" in den Mittelteil ein, bei "Sibyl Vane´s Monochromatic Design" gibt´s dann Beats und Scratches; überhaupt ist alles recht verkopft und hat durchaus so seine Momente, ich vermute aber mal, dass schwerer Rotwein den Konsum um einiges erleichtert. (tj)




