Dead Guitars - Airplanes
Der Bandname hätte ja das Fehlen von Gitarren nahegelegt, dem ist aber gar nicht so. Auf dem Debutalbum dieser Band die mehrere Mitglieder der legendären Gitarren-Band Twelve Drummers Drumming in ihren Reihen hat (Peter Brough und Ralf Aussem), wird einem melancholisch-schöner Indiepop serviert, der so gar nicht zum derzeit so sonnigen Wetter passen will, Regen wäre hier viel passender. Die Gitarren gehen meist unverzerrt ans Werk, der Gesamtcharakter ist gerne mal balladesk oder gar traurig und die Stimme eher verträumt. Ergo ist "Airplanes" ein ganz und gar unsonniges Album. Klingt wie depressive Coldplay und eignet sich mit über einer Stunde Spielzeit hervorragend zum Runterkommen. Das Album hätte auch locker zu den Hochzeiten des Wave herauskommen können und hätte da wohl auch viel Staub aufgewirbelt. (tj)




