Enemy Ground - In Memory Of Them All
Enemy Ground veröffentlichen nach der EP "Insufficient Evidence" über GSR nun ihre erste Langrille betitelt "In Memory Of Them All". Wer die Band kürzlich auf ihrer Tour mit Merauder gesehen hat, weiß was einen erwartet...Deathcore...wäre ein passender Terminus, denn im Soundbild der Niederländer finden sich Parts aus dem Hardcore-Sektor und viele Deathmetal lastige Parts. Das Riffing der Gitarrenfraktion geht teilweise auch in die Merauder Richtung, weiß aber genau so oft mit Death Metal Riffs aufzuwarten. Durch ein düsteres Intro und ein schauriges Outro, sowie minimal zwischendrin eingestreute Sequenzen, wird "In Memory Of Them All" in eine etwas dunkle Atmosphäre transportiert. Neben der Gitarrenarbeit, die zwischen heftig geilen Riffs bis hin zu so gewollter stumpfer Arbeit wechseln, gibt es zahlreiche Moshparts und fieseste Breakdowns sowie Beatdowns am laufenden Meter. Goldfinger Jacob Bredahl hat die Scheibe produziert. Es sollte also jedem klar sein, das der Sound druck- und kraftvoll ohne Ende ist. Ob man die Scheibe mag oder nicht ist wie immer reine Geschmackssache. Freunde von Bands wie Six Feet Ditch, alten Drowning, Merauder, Retaliate, Copykill, Clobberin Time und dem ganzen Kram werden hiermit ihre helle Freude haben. Wem sowas aber eher zu stumpf ist, der wird es wahrscheinlich auch hier etwas schwieriger haben, sich mit der Scheibe anzufreunden. Enemy Ground machen, das was sie abgeliefert haben jedoch ziemlich gut. Mit ein wenig mehr Abwechslung im Soundbild hätten die Jungs noch mehr punkten können. (mo)




