AC/DC - Die Biographie gelesen von Heinz Hoenig (Hörbuch)
Nach dem sehr gelungen ersten Versuch auf einem Metal-Label ein Hörbuch zu veröffentlichen jetzt also dasselbe in grün - nur statt Mötley Crüe mit den Australo-Kult-Rockern AC/DC. Die Band ist an sich noch legendärer als Mötley Crüe, der Sprecher (Schauspieler Heinz Hoenig) auch - mit Abstrichen bei der englischen Aussprache von Songtiteln etc. - sehr gut - auch wenn Ralf Richter kaum zu toppen ist. Ich für meinen Teil bin nicht der weltgrößte AC/DC-Fan, neige mein Haupt aber natürlich in Demut ob der Leistung der Herren. Ich hab das Hörbuch also mit Interesse gehört, die fehlenden Punkte zur Höchstpunktzahl laste ich jetzt einfach mal der Buchvorlage (Martin Huxley: "AC/DC - The World´s Heaviest Rock")an, denn alles in allem ist es einfach nicht so fesselnd wie "The Dirt" von und über Mötley Crüe. Einerseits werden manche Phasen der Band völlig ausgelassen (Mitte der 80er bis zur Jahrtausendwende) oder schnell abgehandelt, wohingegen es bei anderen Passagen viel zu sehr ins Detail geht, da wird dann der Bühnenaufbau en detail beschrieben etc. Sehr aufschlussreich fand ich die Passagen um Bon Scotts Tod und die Zeit danach mit der Nachfolgersuche usw. Auch sehr löblich ist, das hier durchaus auch kritische Töne fallen, dass die Band z.B. immer sehr erfolgsorientiert, wenig demokratisch und aufs Geld aus war. (tj)




