The Heartburns - Fucked Up In A Bad Way
Trotz ihres fünf-jährigen Bestehens ist dies das erste Album der Band aus Helsinki. Zuvor veröffentlichte die Band vier EPs auf Vinyl und spielte sich in Finnland den Arsch ab. The Heartburns nehmen den geneigten Hörer mit auf eine Reise in die Vergangenheit und liefern eine recht raue Version des Punkrocks aus den 70ern und frühen 80ern. Unüberhörbar ist der Einfluss den die Ramones auf die Jungs ausgeübt haben, aber auch Turbonegro und die Adolescents haben ihre Duftmarke hinterlassen. So poltern die Jungs sehr roh und rotzig drauf los, reichern ihre Songs jedoch immer mit griffigen Hooks, eingängigen Refrains und Chorgesängen an. Der verrauchte Gesang lässt einmal mehr die Ramones grüßen. Von sauberem California-Melodic-Punk kann hier jedoch keine Rede sein. Dazu kracht es bei den Hearburns viel zu sehr und die Songs sind viel zu ungeschliffen. Einen großen Teil zum Garagen-Feeling der Band trägt die scheppernde, verwaschene Produktion bei. Diese ist aber sicherlich genauso gewollt und steht der Band recht gut. Wer auf diese Art von Punk steht ist sicherlich gut mit der Platte beraten. Allerdings fehlt es dem Album an wirklichen Höhepunkten. So bleibt unterm Strich eine energische Punk Platte übrig die sicherlich ihren Charme hat, aber im Endeffekt aber eher durchschnittlich ist. (rg)




