Pain - Psamls Of Extinction
Das Soloprojekt von Hypocrisy Mastermind und Produzenten Goldkind Peter Tägtgren ist längst ein ernstzunehmende Angelegenheit geworden. Die Tatsache, dass es sich bei der neuen Platte um die inzwischen fünfte handelt und über Roadrunner veröffentlicht wird unterstreicht dies. Mit seinem neuen Werk fusioniert der Schwede einmal mehr Industrial-Metal mit poppigen Elementen. Das neue Album basiert dabei weniger Wert auf orchestrale Keyboardteppiche wie frühere Pain Werke. Namen die sich anhand des neuen Albums zwangsläufig aufdrängen sind Nine Inch Nails, Rammstein und Marilyn Manson. Tägtgren gibt sich allerdings sehr vielseitig. Der Opener "Save Your Prayers" steht nah an der Band von Trent Reznor, das folgende "Nailed to The Ground" wartet mit einem typischen Rammstein Riff auf, das in einem poppigen Refrain aufgeht. Der Song "Zombie Slam" klingt dagegen irgendwie nach Horror-Punk a la Misfits auf Starkstrom. Ziemlich flott und sehr Hitverdächtig. Mit "Think Again" ist ein epischer, nachdenklich stimmender und balladesk anmutender Song auf dem Album. Doch auch typische Pain Tracks wie der Titeltrack finden sich wieder. Trotz des eigenen Charakters den jeder Song hat, haben sie eine Gemeinsamkeit. Sie sind allesamt sehr zugänglich und haben Hitpotential. Würde mich nicht wundern wenn die Platte also wie eine Bombe in der entsprechenden Szene einschlägt. Im Übrigen hat sich Tägtgren reichlich prominente Unterstützung ins Studio geholt. So gastieren Mikkey Dee von Motörhead, Peter Iwers von In Flames und Alexi Laiho von Children Of Bodom in je ein bis zwei Songs. (rg)




