Sancitity - Road To Bloodshed
Spätestens Trivium haben bewiesen, dass man US-Thrash-Metal auch heutzutage absolut zeitgemäß spielen kann ohne dabei altbacken zu klingen. Sanctity haben das auch erkannt und transportieren 80er Bay-Area Thrash-Metal in die Neuzeit und reichern den Stil mit allerlei modernen Elementen an. Der Sound der Truppe aus Asheville nimmt sich das Beste von Bands wie Metallica, Testament und Megadeth und bildet das Kreuzprodukt mit Einflüssen von Pantera und modernem Metalcore. Das Ergebnis zeichnet sich sowohl durch ein hohes Maß an Durchschlagskraft aber auch ebensoviel Eingängigkeit aus. Sänger Jared MacEachern verfügt über ein sehr variables Organ das den typischen Thrash crunch genauso abdeckt wie melodischen Gesang. Sanctity sind durch und durch Metal, kommen aber ohne diesen typischen Metal Pathos daher sondern klingen absolut bodenständig und ehrlich. Die Songs sind absolut meisterhaft umgesetzt. Tracks wie der Opener "Brotherhood Of Destruction", der hitverdächtige Titeltrack oder der Smasher "Laws Of Reason" dürften das Herz jedes Thrash-Metal Fans höher schlagen lassen. Viele der Songs sind absolute Hymnen, großartige Melodieführung bei hohem Energieniveau. Wenn Trivium den Thrash-Metal neu aufgewärmt haben, lassen ihn Sancitity überkochen. Stark. (rg)




