Hoods - Ghettoblaster
Hoods aus Sacramento existieren mittlerweile seit mehr als 10 Jahren und ziehen konsequent ihr Ding durch, komplett ohne Rücksicht auf irgendwelche Trends in der Szene. Die Mucke geht in Richtung angepisstester Old School mit metallischen Soundanleihen, mit Moshparts und einer leicht dunklen Atmosphäre. Das es lyrisch nicht um die Rettung der Welt geht sollte auch klar sein. Hoods sind wesentlich langsamer als viele andere Old School Knüppelbands, dafür aber wuchtig. Dieser Sound zeichnet die Kapelle schon immer aus. Die Jungs schmieren Dir ihren In-Die-Fresse-Core jedoch auch öfter mal schneller an die Backe und bringen somit mehr Variabilität ins Spiel. Wreck, Sänger der damals sehr angesagten NJ Bloodline, ist auf vielen Tracks als zweiter Schreihals am Start und sorgt zusätzlich für stimmliche Auflockerung und Abwechslung. Trotz der Vorhersehbarkeit der Songs machen sie viel Spaß, weil sie gut reingehende Hooklines besitzen, die hängen bleiben und gut funktionieren - so simpel wie heavy ist das. Insgesamt neun Songs, dazu ein Outro und zwei Live-Versionen älterer Stücke. Hoods Freunde können bedenkenlos wieder zugreifen. Es gibt nix großartig neues, mal abgesehen vom zweiten Schreihals, dafür altbewährtes wieder gekonnt serviert und frisch gewürzt. (mo)




