Hills Of Sefiroth - A Draught Of The Seas Of Iniquity
Oh je. Was hören meine ach so geschundenen Lauscher nun schon wieder? Vorab: Ich liebe Black-Metal, auch wenn er sehr roh gehalten ist, wie beispielsweise bei Isegrim oder Zorn, aber was einen hier erwartet ist so schlimm, dass man sich am liebsten ersäufen möchte. Dieses Ein-Mann Projekt aus den Vereinigten Staaten bezeichnet diesen auf Silber verewigten Mist als die Essenz des düsteren und kalten Black-Metals. Da kann man nur sagen, dass sich hier selbst Luzifer ein bis zwei Schachtel Aspirin reinpfeifen dürfte. Auf "A draught of the seas of iniquity" gibt es keine Überraschungen. Nach dem Intro - übrigens das einzig ertragbare auf diesem Album - nimmt das Unheil seinen Lauf. Dünnes, klägliches Gitarrengefauche, ein durch und durch lächerliches Gekreische, das ganze kombiniert mit einem dermaßen billigen Drumcomputersound und ordentlich übersteuert. Soweit so schlecht. Jetzt wird es richtig lächerlich. Der Kollege am Schlagwerk - man bedenke ein Drumcomputer - hatte anscheinend bei dem Recordings nicht seinen besten Tag. Dillethantische Geschwindigkeitsschwankungen, Rhythmusfehler,.... Aber man glaubt es kaum, man findet doch noch etwas Positives an diesem Album. Die Produktionszahl ist limitiert auf 500 Stück. Mehr würde die Welt auch keinesfalls nicht ertragen. Oh nein, oh nein!!! Was lese ich da? Der Kollege aus Übersee gibt ja eindeutige Hinweise auf sein Unvermögen. So schreibt er: "If this recording is not up to your absurd production standards then please do not listen". Da war ich doch wieder mal etwas zu schnell mit dem durchhören. Also liebe Kinder: Immer erst die Packungsbeilage lesen und Finger weg von Hills of sefiroth!!! (jb)




