Silentree - Tree Of Silence
Ich sag ja immer, es ist schön, wenn sich Gleichgesinnte treffen, um gemeinsam ihrem Hobby zu frönen. Von mir aus auch gerne mit dem Hintergedanken, irgendwann mal eine Band auf die Menschheit loszulassen. Jedoch hätten sich Silentree das auch sparen können. Man kann nun nicht sagen, dass es sich bei Silentree um eine Bande talentfreier Knüppelknaben handelt. Anscheinend werden die Instrumente schon beherrscht. Na ja, vielleicht mal abgesehen vom Drummer. Klingt irgendwie etwas epileptisch und dezent orientierungslos. Wahrscheinlich passt sich der Rest des Kollegiums aus Solidaritätsgründen an. Man könnte allerdings schon den Eindruck bekommen, dass man mit "Tree of Silence" den Versuch unternimmt, die Grenzen des eigenen Könnens auszuloten. Nun aber zum definitiven Schwachpunkt dieser Herren. Richtig, der Sänger (eigentlich eine grenzenlose Überbewertung, diesen Kollegen so zu bezeichnen, aber sei´s drum). Hört sich diese immer wieder nach einem dilettantischen Coverversuch des Farmer Boys-Sängers (mit Stimmbruch und anderen schmervollen Stimmungsvernichtern)an, wird im Verlauf des Albums versucht dezent zu shouten. Mein Appell: Herr Evangelista - bitte nicht. Mein Kommentar: Ein Satz mit "X" - das war wohl nix! (jb)




