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Maylene And The Sons Of Disaster - II

Label: Ferret Records  •  Genre: Rockcore  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: keine  •  März 2007

Ferret Records sind zwar eigentlich mehr in extremen musikalischen Gefilden beheimatet, wagen aber auch immer wieder einen Blick über den Tellerrand. Maylene And The Sons Of Disaster fallen genau in diese Kategorie. Genau genommen ist der Sound der Band schwer zu kategorisieren. Einerseits hat die Band ihre Wurzeln offensichtlich im Punk/Hardcore/Screamo Umfeld, andererseits strotz die Platte nur so vor dreckigem Rock´n Roll. Hier frönen Hardcore Kids ihrer Liebe zum schwitzigen rohem Südstaatenrock. Die Band klingt wie ein Bastard aus Corrosion Of Conformity, AC/DC und Every Time I Die. Das Mikro schwingt übrigens der ehemalige Frontmann von Underoath Dallas Taylor. Dieser setzt seine Stimme sehr variabel ein und deckt den Bereich von dreckigem Whiskey geschwängertem Reibeisen über wüstes Geschrei bis hin zu melodischem Gesang souverän ab. Die Band reichert ihre Rocknummern mit treibenden Grooves, eingängigen Hooks und dem richtigen Maß Eingängigkeit an. So sind Songs wie "Dry The River", "Raised By The Tide" oder "Death Is An Alcoholic" echte Ohrwürmer. Die Band meistert die Schwierigkeit schweinemäßig zu Rocken, eingängig zu sein und dabei auch noch absolute eigenständig zu klingen absolute meisterhaft. Thematisch befasst sich die Platte übrigens mit der die wahre Geschichte von Ma Baker, einer bekannten Gangsterin der USA der 20er und 30er Jahre. Wer auf derben Rock steht, mit dem verwässerten Scheiß aus den Charts aber nichts anfangen kann ist hier goldrichtig. Coole Scheibe. (rg)

Helldriver Magazine Ferret Records sind zwar eigentlich mehr in extremen musikalischen Gefilden beheimatet, wagen aber auch immer wieder einen Blick über den Tellerrand. Maylene And The Sons Of Disaster fallen genau in diese Kategorie. Genau genommen ist der Sound der Band schwer

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: III, 2009 (rg)