To Kill - Vultures
Nach zwei wohlwollend angenommenen Releases auf Still Life und Catalyst haben die Römer von To Kill zu GSR Music gewechselt. Auch musikalisch macht die Band einen Schritt nach vorne. Ihr Mix aus modernem Hardcore der Marke Terror oder Hatebreed und Hardcore der alten Schule a la Sick Of It All und Cro-Mags klingt heute ein gutes Stück kraftvoller. Die Italiener preschen ohne Rücksicht auf Verluste direkt nach vorne. Dabei entlädt sich reichlich Energie in messerscharfen Riffs, straighten Drums und vor allem in dem wütenden Vocals von Frontmann Josh. Dabei tritt die Band ebenso gern aufs Gaspedal wie sie sich in brutalen Moshorgien und Breakdowns ergehen. Das Ganze ist sehr tight gespielt und treffsicher arrangiert. Die Songs sind meist recht kurz und knackig gehalten. Die Spielfreude der Italiener springt dem Hörer förmlich ins Gesicht. Sicherlich erfinden auch To Kill das Rad nicht neu und machen mehr oder weniger Hardcore Programm-Musik. Die Umsetzung ist jedoch so authentisch und überzeugend, dass man darüber gern hinweg sehen kann. Abgerundet wird das Album von einem coolen Artwork und fetter Produktion. Würde mich nicht wundern wenn To Kill mit „Vultures“ zu einer festen Größe im europäischen Hardcore mutieren. Cool. (rg)




