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Subterfuge Carver - Deathcore Beta

Label: Eigenproduktion  •  Genre: Deathcore?  •  Wertung:3 / 7

User-Wertung: keine  •  Januar 2007

Es ist ein interessantes Phänomen in der Musikwelt. Bands die in ihren Biografien am lautesten mit ihren Erfolgen prahlen und insbesondere damit zig Nachwuchswettbewerbe gewonnen zu haben mangelt es oft an Substanz. Der echte Erfolg bleibt bei diesen Bands meist aus. Auch angesichts der Info von Subterfuge Carver (übrigens satte elf Seiten) aus Stuttgart erwarte ich das schlimmste. Zudem maßt sich die Band an einen neuen Musikstil kreiert zu haben, den Deathcore. Meine Befürchtungen bewahrheiten sich aber glücklicherweise nicht. Die vorliegende drei Song-EP ist zwar alles andere als der Stein der Weisen, kann sich aber durchaus sehen lassen. Der Deathcore von Subterfuge Carver ist mitnichten ein Novum, klingt aber doch eigenständig. Die Band kombiniert Death Metal mit modernem Metal der Marke Chimaira und reichert das mit melodischen Elementen an. So wechseln sich Grunts mit melodischen Rockvocals und crazy Nu-Metal Shouts ab. Dazu macht die Band reichlich Druck. Die Songs sind technisch souverän in Szene gesetzt und beinhalten durchaus einige fette Parts. Die Arrangements wirken aber meist noch sehr gestückelt und wirr. Der rote Faden fehlt. Zudem ist die Band nicht wirklich originell was die Auswahl der Riffs angeht, da lässt man sich noch sehr gerne „inspirieren“. Wirklich störend sind jedoch die sehr platten und nichts sagenden Lyrics. Da sollte man sich mal Themen abseits der „Motherfucker, i hate you“-Schiene überlegen. Dennoch muss man den Stuttgartern Potential attestieren. Mit einem zielgerichteterem Songwriting und besseren Texten könnte hier durchaus was draus werden. (rg)

Helldriver Magazine Es ist ein interessantes Phänomen in der Musikwelt. Bands die in ihren Biografien am lautesten mit ihren Erfolgen prahlen und insbesondere damit zig Nachwuchswettbewerbe gewonnen zu haben mangelt es oft an Substanz. Der echte Erfolg bleibt bei diesen Bands meist

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Deathcore, 2008 (tj)