Killflex - Profits And Breakdowns
Viele Bands starten mit einem atmosphärischen Intro, die Eidgenossen von Killflex hauen aber gleich beim praktischerweise „Intro“ genannten Opener ordentlich auf die Kacke, Sänger Robcore brüllt sich die Seele aus dem Leib, die Gitarre sperrfeuert und der Drummer lässt die DoubleBass pluckern. Beim folgenden „Attitude Of Criminal Classes“ sorgen die Jungs dann gegen Ende mit einem rockigen Part für nötige Abwechslung im Sound. Auf eine halbe Stunde bringen sie es mdann mit ihren neun Songs und je länger/öfter man sich „Profits And Breakdowns“ anhört, umso weniger kann man die einzelnen Songs unterscheiden. Das ist auf Dauer einfach zu gleichförmig, bis auf den ein oder anderen Moshpart frönen die vier meist dem gepflegten in die Fresse rocken. Hinzu kommt ein nicht ganz optimaler Sound (die Band hat im eigenen Studio aufgenommen) und der oft unsichere cleane Gesang. An sich ein sympathisches Album, weil die Jungs so völlig unverkrampft drauflosbrettern, ihr Mix aus Metal und Hardcore weist dann aber auch wieder nicht genug Eigenständigkeit auf um richtig zu begeistern. (tj)




