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Abandon Hope - The Endless Ride

Label: Eigenproduktion  •  Genre: Southern Metal  •  Wertung:7 / 7

User-Wertung: keine  •  Dezember 2006

Nach Neaera jetzt die nächste hochkarätige Combo aus Münster – bisher allerdings noch mit ner Eigenproduktion. Was Abandon Hope hier abliefern ist ein ausgereiftes Album voller Höhepunkte, bei dem es jedem A&R in den Fingern jucken sollte, denn Material und Produktion reicht locker an den Großteil der offiziellen Veröffentlichungen 2006 heran, die übers Jahr so durch meinen Player gewandert sind. Grob gesagt sind die Jungs zwischen Life Of Agony, Down und Pantera anzusiedeln, wobei sich der erste Vergleich auf den starken Gesang Hommels bezieht, der zweite auf die Stimmung und der letzte eher aufs Riffing zielt. Die Dänen Volbeat hauen in eine ganz ähnliche Kerbe. Gefühlvoll, eingängig und mitreißend sind die Attribute, die sich die Band auf die Fahne geschrieben hat. Klar ist das nicht die Neuerfindung des geschnittenen Brotes, z.B. eins der Riffs in „No Other Time“ kommt mir doch sehr bekannt vor, es war glaub ich aus Metallicas „Breadfan“ (ja, ich weiss, dass die das selbst nur gecovert haben...) und auch der Gesang von Hommel ist hier etwas Mike Patton inspiriert. Bei „World Of Hurt“ wird (als kleiner Verweis?) kurz ein AC/DC-Thunderstruck-artiges Riff und ein Drumpattern, das mich an Priests „Painkiller“ erinnert, eingeschmuggelt, während der Songs sonst wieder eher an Pantera erinnert, ohne denen aber sklavisch zu folgen. Mit smartem Arrangement und einem überraschenden Mittelteil setzt die Band auch hier durchaus eigene Akzente. Sehr cool als Kontrast und ein bißchen zum Verschnaufen kommt das instrumentale Zwischenspiel „Interlude“. Der siebte Song überrascht dann mit ner ganz anderen Assoziation, denn da klingt der Sänger streckenweise wie der von Clawfinger. Und auch an einer Coverversion verbrennen sich Abandon Hope nicht die Finger, ihre Version von Jethro Tulls „Locomotive Breath“ kommt sogar ohne Querflöte aus! Nen Bonuspunkt gibt´s auf die reife Leistung noch obendruaf, nämlich für smarte Samplewahl, bei „The Sad, The Damned, The Dead“ erklingt eine Passage aus „Sin City“. (tj)

Helldriver Magazine Nach Neaera jetzt die nächste hochkarätige Combo aus Münster – bisher allerdings noch mit ner Eigenproduktion. Was Abandon Hope hier abliefern ist ein ausgereiftes Album voller Höhepunkte, bei dem es jedem A&R in den Fingern jucken sollte, denn Material und

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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