Neil Gaiman - Where´s Neil When You Need Him?
Neil Gaiman ist Gott. Punkt. Kaum jemand anderes fasziniert seine Fangemeinde seit nunmehr auch nun wieder zwanzig Jahren mit derartigen Geschichten. Ob nun in den legendären „Sandman“-Comics, Kinderbüchern oder auch genialen Romanen wie z.B. „American Gods“. Diverse Bücher/Drehbücher von ihm werden dieser Tage verfilmt, u.a. „Stardust“ mit Rober DeNiro und Michelle Pfeiffer oder auch „Beowülf“ mit Anthony Hopkins und Angelina Jolie. Mit dem ebenso genialen Terry Pratchett hat er den Brüller „Good Omens“ geschrieben und, und, und... Dieser Mann sprüht nur so vor faszinierenden Geschichten, Charakteren und fantastischen Geschichten und hat seit jeher auch eine sehr enge Beziehung zur Musik. Diesem Umstand trägt jetzt ein Sampler Rechnung, der zwar hauptsächlich Bands aus dem Dark Wave-Sektor featuret, bei „Trader Boy“ von Tapping The Vein bedient aber z.B. ein gewisser Gregor Mackintosh die Gitarre, den man ja bestens von Paradise Lost kennt. Alle Bands sind mehr oder weniger durch Neil und seine Arbeiten inspiriert, manche mehr (wie z.B. Tori Amos, in deren Texten auch oft direkt auf Neil verweisen wird) und manche weniger. Totalausfälle sind keine enthalten, vieles ist sehr interessant und bietet rein musikalisch schon starke 75 Minuten fürs Geld. Für Fans des Autors gerade durch die Linernotes ohnehin Pflicht. Eine runde Sache wird der Sampler durch das Artwork von Dave McKean, dem langjährigen Partner und Freund von Gaiman. So finden sich im wunderbar gestalteten Booklet komplette Credits, Songtexte und Linernotes. (tj)




