A Love Ends Suicide - In The Disaster
A Love Ends Suicide stammen aus Kalifornien und sind eine Entdeckung von As I Lay Dying Frontmann Tim Lambesis der die Band für sein Label und dadurch für Metal Blade unter Vertrag nahm. Stilistisch bewegen sich A Love Ends Suicide auch gar nicht so weit weg von Lambesis Combo, lässt es jedoch eine ganze Ecke melodischer Angehen. So erinnern die Leads oft stark an Iron Maiden und auch melodischer Gesang ist bei der Band, die gleich zwei Brüderpaare beschäftigt, an der Tageordnung. Die Songs verfügen über reichlich Power, fettes Riffing und coole Melodien. Es mangelt ihnen jedoch stark an Originalität. So hat man permanent das Gefühl die Song schon zu kennen. Angesichts des hohen Niveaus stört das zu Beginn noch kaum, da mit andauernder Spielzeit auch dieses sinkt, fängt die Scheibe aber schnell an zu langweilen. Untereinander unterscheiden sich die Songs nur in Nuancen und lassen wirklich markante Stellen vermissen. Die Gesangslinien sind zwar gut, haben aber nicht das Zeug Ohrwürmer zu werden. Handwerklich geht zwar alles in Ordnung, in einer Zeit in der fast täglich neue Metalcore Bands um die Ecke kommen reicht ein gesichtsloses Album wie „In The Disaster“ aber einfach nicht aus. So gehen A Love Ends Suicide letztendlich mit Mann und Maus in der Masse unter. Vielleicht wird es ja beim nächsten Mal was. (rg)




