Yorblind - Melancholy Souls
Die Bandinfo propagiert großmundig Yorblind sei die nächste Offenbarung für Freunde von In Flames, Soilwork und Dark Tranquillity. Nun gut, demselben Genre sind Yorblind zuzurechnen, mit den genannten Bands auf einer Ebene stehen die Franzosen jedoch beileibe nicht. Geboten wird also melodischer Death-Metal der schwedischen Schule. Zwar haben Yorblind einige wirklich coole Riffs auf Lager, insbesondere im Bereich der Gitarrenmelodien besteht Nachholbedarf. Meist beschränkt sich die melodische Komponente auf ein totlangweiliges Solos, das die Jungs mal besser weggelassen hätten. An anderer Stelle kann die Band jedoch durchaus Boden gut machen. Elemente wie Männerchöre oder eingestreute Akustikeinlagen stehen der Songs wirklich gut. Von den Insgesamt 12 Songs fallen besonders der gelungene Opener „Hybrid“, das griffige „Tortured Souls“ und die coole Halbballade mit weiblichen Vocals „Forget“ auf. Alle anderen Songs gehen höchstens als solide Durchschnittskost ohne besondere Höhepunkte durch. Schade, denn die Band schein einige durchaus coole Ideen zu haben. Insgesamt sind diese noch zu wenige und sie wurden zu zögerlich umgesetzt. Diese Band muss noch reifen. (rg)




