Communicaution - This Monkey Is An Artist
Ok, Punk ist jetzt nicht mein Steckenpferd und ich hoffe ich werde jetzt nicht sofort von Szenekennern gesteinigt, aber die Luxemburger Rise-Up fand ich schon immer langweilig und austauschbar. Insofern bebte ich auch nicht gerade vor Begeisterung als ich das Soloalbum deren Sänger Eric Rosenfeld in den Player schob. Die Fakten: 14 Songs in fast 35 Minuten und alle nur mit der Schrummel-Gitarre oder auch mal mit etwas Piano begleitet und dazu (teilweise zweistimmiger) Gesang. Der letzte Song schlägt allerdings mit über neun Minuten (weil hidden Track) zu Buche während die meisten Songs es sonst kaum auf zwei Minuten Spielzeit bringen. Und da haben wir es auch schon - man verzeihe mir die platte Überleitung - bringen. Das tuts der Herr Rosenfeld eben leider nicht. Jeder dieser Song wäre ein cooles Intermezzo auf nem beliebigen Punkalbum, aber in der Gänze ist das gähnend langweilig, es bleibt kaum was hängen und man hat nie das Gefühl, dass die Welt das braucht. Tiefe? Charakter? Fehlanzeige... Die Themen sind wohl diverse Beziehungskisten, Alkohol, Alkohol und, ja, Alkohol. Der halbwegs augenzwinkernde Albumtitel hat dann wenigstens noch gepunktet. (tj)




