Astrosoniq - Speeder People
Die niederländischen Spacerocker könnten sich eigentlich schon zufrieden aufs Altenteil zurückziehen, alleine die imposante Liste an Bands, mit denen sie schon aufgetreten sind, würde mancher Band schon zur Zufriedenheit langen: Monster Magnet, QOTSA, Danko Jones, Gluecifer, Fu Manchu, Dozer und vielen mehr – fehlt eigentlich nur noch Black Sabbath… Lava-like grooven sie sich durch dreizehn Songs, produziert haben sie selbst, den letzten Schliff gabs dann beim Mastering im WestWestSide-Studio, das auch schon Bands wie Clutch, Monster Magnet und the mighty Mastodon zu diesem Zweck gewählt haben. Es geht schon die meiste Zeit recht schleppend voran, Doom sollte hier auf jeden Fall mal in nem Nebensatz erwähnt worden sein und ich möchte gar nicht wissen, wie tief die Herren ihre Instrumente runtergestimmt haben. Sie verstehen es aber, dem Sound einen Schuss Abweschlung zu verpassen, bei „Lonely Woman“ singt etwa eine Frau und die Keyboardsounds und Samples lockern auch schön auf. Und sie haben offensichtlich viel zu sagen, denn 70 Minuten Spielzeit bringen nur die wenigsten Alben auf, wobei der letzte Song alleine fast dreizehn Minuten lang geworden ist. Das Cover erschliesst sich mir überhaupt nicht, aber man muss ja auch nicht immer alles verstehen. (tj)




