Das Oath - Das Oath
Der neueste Streich von dem Lärmspezialisten von Das Oath umfasst insgesamt 9 Songs un kommt auf eine Gesamtspielzeit von knapp 18 Minuten. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass es ohne den abschließenden 10-minüten Song (der übrigens zu 7 Minuten aus Stille besteht) gerade mal 8 Minuten wären. Aber genug der Rechnerei. Wer Das Oath kennt weiß was einen erwartet extremste Krachorgien irgendwo zwischen The Locust, Blood Brothers und Void. Rock´n Roll trifft auf Grindcore und vermischt sich mit 70s Punk und Hardcore. Die unterschiedlichen Einflüsse wurden dann solange bis zur Unkenntlichkeit miteinander verwischt, dass am Ende ein extremer Soundcocktail entsteht der für den Otto-Normal Hörer sicher wesentlich zuviel des Guten ist. Die Band geht dabei zwar extrem chaotisch vor, klingt dabei jedoch keineswegs so berechnet und exakt wie viele Genrekollegen. Bei Das Oath regiert ganz klar König Punk. Interessanterweise kristallisieren sich nach einigen Durchläufen in all dem Trubel der auf der Platte herrscht durchaus markante Parts heraus. Diese verhelfen den Songs zwar bei weitem nicht zu Hitcharakter, verbessern jedoch deutlich die Hörmotivation und sorgen dafür, dass mit persönlich dieses sowohl in New York als auch den Niederlanden beheimatete Quartett wesentlich besser gefällt als beispielsweise The Locust. Lärmfetischisten dürfen sich über diese Veröffentlichung freuen. (rg)




