Threat Signal - Under Reprisal
Threat Signal aus Kanada verbinden auf ihrem Debütalbum Einflüsse von Fear Factory, Soilwork und Meshuggah zu einem stimmigen Sound der sowohl melodische als auch heftige Momente beinhaltet. Insbesondere der Einfluss von Fear Factory ist unbestreitbar, setzt beispielsweise im Opener „One Last Breath“ ein, fühlt man sich unweigerlich an Burton C. Bell und die Angstfabrik erinnert. Doch ansonsten gehen Threat Signal weniger kühl und maschinell vor, die wuchtigen Riffs sind eher bei schwedischen Bands vom Schlag Meshuggah zu suchen. Gepaart wird das Ganze mit melodischen Metalleads. Der Gesang besteht aus brutalem Shouting sowie dem wie schon erwähnten an Burton C. Bell erinnernden melodischen Gesang. Ebenfalls großen Anteil am Sound der Band haben Keyboards, elektronische Beats und Samples die dem Sound gut zu Gesichte stehen. Das Energielevel liegt recht weit oben und die Song glänzen mit der einen oder anderen Überraschung im Songwriting. Solos kommen ebenfalls immer mal wieder vor, diese könnte sich die Band aber fast immer sparen da sie eher die Energie aus den Songs nehmen. Die meisten Songs besitzen Hit-Potential, entfalten aber dies nur in den seltensten Fällen was ziemlich schade ist. Weiterhin müssen sich die Jungs den Vorwurf gefallen lassen das eine oder andere Mal stark bei Fear Factory abgekupfert zu haben. Nicht zuletzt weil die Platte auch von deren Gitarristen Chris tian Olde Wolbers produziert wurde. Dennoch haben Threat Signal mit dieser Platte ein absolut ansehnliches bzw. hörbares Stück modernen Metals vorgelegt. (rg)




