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Fall Of Serenity - Bloodred Salvation

Label: Lifeforce Records  •  Genre: Death Metal / Metalcore  •  Wertung:4,5 / 7

User-Wertung: keine  •  Mai 2006

Fall Of Serenity konnten mit ihren ersten beiden Platten sowohl Fans in der Death Metal als auch in der Metalcore Szene sammeln. Jetzt haben die Jungs Platte Nummer drei eingezimmert und wieder steht die Band genau an der dünnen Trennwand beider Genres. Egal in welche Schublade man die Combo stecken möchte, eins ist klar, der Sound ist ziemlich brutal, durchzogen von brutalen Moshparts, scharfen Breakdowns sowie gnadenlosen Killerriffs. Doch auch Melodie ist kein Fremdwort für die Truppe aus Deutschland. Immer wieder werden diese in die brutalen Arrangements eingeflochten. Auffällig ist, dass die Band auf dem neuen Album auch immer mal wieder Synthie-Sounds und Samples bemüht. Diese stehen der Band recht gut zu Gesichte und sorgen für gelungene Auflockerungen im Sound. Dieser ist insgesamt recht ziemlich voll gepackt, Zeit zum verschnaufen gibt es kaum. Moshen steht an der Tagesordnung, lediglich im Titeltrack, einem von Piano Klängen getragenes Instrumental, hält die Band kurz inne. An den Songs gibt es an sich nichts auszusetzen, lediglich den Vorwurf mangelnder Eigenständigkeit muss sich die Band wie derzeit viele ihrer Genrekollegen gefallen lassen. Zwar bemühen sich Fall Of Serenity deutlich eine eigene Note zu einzubringen, doch klingen sie insgesamt noch zu typisch. Weiterhin könnten die Songs für mein Empfinden gut und gerne mit einem höheren Wiedererkennungswert ausgestattet sein. Zwar sind Songs wie „Dead Eyes”, „Out Of The Clouds“ oder “Raise Your Remorse” mit reichlich markanten Parts ausgestattet insgesamt klingt die Platte jedoch sehr einheitlich. Trotzdem kann sich die Leistung von Fall Of Serenity mehr als sehen lassen. Wer auf Metalcore der brutalen Sorte bzw. Death Metal mit Core Anteilen steht und sich gern mal ordentlich den Gehörgang durchpusten lassen möchte ist sehr gut beraten. (rg)

Helldriver Magazine Fall Of Serenity konnten mit ihren ersten beiden Platten sowohl Fans in der Death Metal als auch in der Metalcore Szene sammeln. Jetzt haben die Jungs Platte Nummer drei eingezimmert und wieder steht die Band genau an der dünnen Trennwand

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(tatschliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: Royal Killing, 2004 (cj)
Review: The Crossfire, 2007 (rg)