November Coming Fire - Dungeness
Reflection Records sind ja allgemein als Label bekannt die eher Bands der progressiven Art abseits vom Trend heraus bringen. Dabei haben sie, besonders in der letzten Zeit, ein äußerst glückliches Händchen gehabt. November Coming Fire passt ebenfalls bestens zum Labelprofil und hält weiterhin die Qualitätsfahne hoch. Der Sound der Band von der britischen Insel ist irgendwo zwischen Converge, Queens Of The Stone Age und Rise & Fall angesiedelt. Es gibt einen deutlichen Chaoseinschlag der mit dreckigem Rock, Noise und Hardcore vermischt wird. Nie zu wild und abgefahren, jedoch auch nie wirklich geradlinig oder gar vorhersehbar. Die Songs sind absolut vielschichtig, gern lassen es die Jungs krachen, gehen flott zu Werke und recken euphorisch die Fäuste. Ebenso gern spielen sie sich mit epischen Klangmustern in Trance. Der Gesang ist ebenfalls sehr variabel von heiserem Bellen, hysterischem Kreischen bis hin zu psychotischem Sprechen gibt es einiges zu hören. Immer mit Charisma und der nötigen Ausdrucksstärke. Die Produktion ist recht rau und kantig, passt aber hervorragend zur Band. November Coming Fire schaffen es mit ihrem spannenden Debüt Album den Hörer zu fesseln und bleibenden Eindruck zu hinterlassen. (rg)




