Clobberin Time - The Dawn Of A Dying Race
…it´s Clobberin Time. Nein, diese Band haben mit dem gleichnamigem Song von Sick Of It All wenig zu tun. Zumindest nicht stilistisch. Die Band, die sich aus ehemaligen Mitgliedern von Copykill zusammensetzt, geht auf ihrem Debüt einen deutlich metallischeren Weg. Seit sie 2004 den erträglicheren Teil zu einer Split mit Personal Vendetta beigetragen haben, hat sich die Band weiter positiv entwickelt. Die Combo geht heute wesentlich weniger stumpf zu Werke als ich das in Erinnerung habe. So gibt es neben den üblichen Moshstampfern auch immer wieder offene Riffs und sogar vorsichtige Melodien zu hören. Auch das Shouting von Frontmann Chris klingt heute deutlich vielfältiger und somit abwechslungsreicher. Ihre Grooves und Moshparts tight zu spielen war auch schon bei der Split kein Problem für die Jungs. Auch der wichtigste Kritikpunkt, die schlechte Produktion, wurde auf „The Dawn Of A Dying Race“ ausgeräumt. Zu den Aufnahmen hat man sich mit Andy Classen ins Stage One Studio begeben. Soundmäßig ist diesmal also alles im grünen Bereich. Trotz deutlicher Verbesserungen hat aber auch dieses Album noch seine Schwächen. Zum einen könnte man das Songwriting noch deutlich abwechslungsreicher und vor allem interessanter gestalten. Viele Parts sind doch schon ziemlich abgegriffen und vorhersehbar. Zum anderen gibt es auch Shouter Chris noch Raum sich zu steigern und an seiner Ausdruckskraft zu arbeiten. Cooles Gastgegrunze gibt es übrigens von End Of Days Frontmann Kevin Otto zu hören. Wer auf Bands wie Born From Pain oder Throwdown steht dürfte auch an „The Dawn Of A Dying Race” seinen Spaß haben. (rg)




