She Said Destroy - Time Like Vines
Durch die geänderte Promopolitik ihres Labels Candlelight wird es für den Rezensenten nicht gerade einfach das Material zu besprechen. Die Songs sind in 98 Parts von jeweils ca. 30 Sekunden gesplittet, was wohl vorm Brennen/ins Netz stellen hilft – mir geht´s ziemlich auf den Sack, vor allem weil kein Cover dabei ist, auf dem dann die entsprechenden Songtitel zugeordnet werden. Das Frontcover hat es zwar als Datei auf dem Silberling, aber nur ne blanke CD ist irgendwie karg - DAS AUGE ISST MIT! Anyway, die Norweger von She Said Destroy mischen so allerlei in ihre Rentiersuppe, Deathmetalknochen, Thrashfilets und Grindbrocken garniert mit etwas Blackmetal. Schwerverdaulich das und irgendwie ohne echte Highlights. Einzig die eingestreuten Akustikgitarren überraschen etwas. Herausstechen tut aber eigentlich nichts wirklich aus der Brühe. Hier und da lehnt man sich an erfolgreiche Bands wie z.B. Meshuggah an, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das riesige Fanmassen begeistern wird, manchmal wirkt es gar unfreiwillig wie eine Parodie. Da hilft auch das ansprechende Cover und der an sich coole Bandname nix mehr. (tj)




