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Dark New Day - twelveYEARsilence

Label: Warner (bisher nur als Import)  •  Genre: Modern Metal  •  Wertung:6 / 7

User-Wertung: keine  •  April 2006

Dafür hat Clint Lowery also Sevendust verlassen. Von außen lässt sich schonmal sagen, dass auch der Band ihre Albumcover nicht wirklich wichtig sind. Kinder die an einem weißen Flügel spielen, der auf langen Beinen im Sumpf steht – na toll! Aussage? Bei den ersten Songs frage ich mich dann aber schon warum Clint gegangen ist? Die klingen nämlich schon sehr nach Sevendust, und zwar nicht nur musikalisch (beim Riffing verwundert das ja nicht, denn Clint war eben auch bei Sevendust an der Gitarre tätig), sondern durchaus auch vom Gesang. Und als ich damals gelesen habe, dass die neue Band aus ehemaligen Mitgliedern von u.a. Sevendust, Stuck Mojo, Stereomud, Skrape, Tommy Lee und Creed bestehen wird, hat mich besonders der letzte genannte Bandname doch sehr erschreckt. Creed waren für mich immer irgendwie die Pur des Metal, Oberposer Scott Stapp würd ich ähnlich gerne mal nachts in ner einsamen Gasse treffen wie eben auch Hartmut Engler... Und dann sollte der Ex-Creed-Mann auch noch singen – was war ich beruhigt, dass es nicht um Scott „Hartmut“ Stapp ging, sondern um Brett Hestla, den ehemaligen Tour-Bassisten der Herren. Der Kern der Band, also die Lowery-Brüder und Sänger Hestla kennen sich wohl tatsächlich seit ihrer Kindheit, sind gemeinsam aufgewachsen und hatten teilweise auch früher schon Bands zusammen, vielleicht steht der Bandname ja auch für zwölf Jahre, in denen die Jungs keine gemeinsame Musik mehr gemacht haben. Der vierte Song „Pieces“ ist ein fetter Hit, dessen Refrain man nicht mehr aus dem Scheddel bekommt und auch das restliche Material ist sehr auf Eingängigkeit gebürstet. Ich finde auch, dass das Album nach hinten raus noch mal ordentlich an Qualität zulegt. Das abschließende „Follow The Sun Down“ wäre z.B. ein mehr als würdiger Track auf jedem Alice In Chains-Album gewesen. Nach mehrmaligem Hören zeigt der Daumen dann also doch ganz deutlich nach oben, ein starkes Album, das von Clints Ex-Band in der Qualität lange nicht mehr zu hören war. Es gibt hier zwar viel Überschneidungen mit Sevendust, aber Dark New Day sind breiter angelegt, optimal besetzt und ich bin jetzt schon gespannt was für einen Weg sie mit dem nächsten Album einschlagen werden. (tj)

Helldriver Magazine Dafür hat Clint Lowery also Sevendust verlassen. Von außen lässt sich schonmal sagen, dass auch der Band ihre Albumcover nicht wirklich wichtig sind. Kinder die an einem weißen Flügel spielen, der auf langen Beinen im Sumpf steht – na toll!

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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