I Farm - IV
Laut Labelinfo wollen uns I Farm aus New York die Antwort darauf geben wie es wohl klingen würde wenn man Slayer und die Descendents miteinander mixt. Dass I Farm diese Antwort tatsächlich liefern bezweifle ich aufgrund des fehlenden Slayer Einflusses zwar, es steht jedoch fest, dass die Band einen absolut Eigenständigen und Energiereichen Sound fabriziert. Hier paart sich eher Punk mit Noise. Erinnerungen an den typischen D.C. Dischord Sound werden wach. Vergleiche mit anderen Bands fallen aber flach. Die Jungs präsentieren ein Ideenfeuerwerk abseits jeglicher Trends. Flotte Hardcore Parts treffen auf düstere Gitarrenwände, wütende Ausbrüche werden in ruhigen Passagen abgefedert und eingängige Melodien geben schrägen Riffs die Klinke in die Hand. Haufenweise Spielereien treffen auf fokussiertes Songwriting und jede Sekunde muss man darauf gefasst, dass gleich etwas ganz anderes passiert. Zerfleddert oder undurchsichtig werden die Songs dadurch jedoch keineswegs. Die Band versteht es jederzeit zu fesseln und mitzureißen. Produziert wurde das Ganze von im Blasting Room von Jason Livermoore und Bill Stevenson. Wer die Schnauze voll von den immer gleichen Sounds sollte sich diese Scheibe besorgen. (rg)




