Fragments Of Unbecoming - Sterling Black Icon Chaptor III Black But Shining
Die deutsche Band Fragments Of Unbecoming veröffentlicht mit diesem Silberling ihr drittes Album und dürfte besonders bei Freunden von Old School Death Metal der schwedischen Schule Anklang finden. Wer die Frühwerke von Bands wie Grave, Hypocrisy oder At The Gates mag wird auch hieran seine helle Freude haben. Neben brutalen Death Metal Walzen inklusive Blastbeat Attacken in deutlich unterkühltem Soundgewand werden auch melodische Elemente der frühen Göteborg Schule eingeflochten. Mit heutigem melodic Death Metal hat die Band nicht viel am Hut. Latent kann man aber moderne Elemente die eher aus dem Metalcore Bereich entstammen dürften in den Sound hinein interpretieren. Der entstehende Gesamtsound ist ziemlich brutal und düster. Frontmann Sam Anetzberger (Legacy) wechselt sich mit Gitarrist Stefan Weimar am Gesang ab wobei sowohl gegrunzt als auch heiser gekreischt wird. Technisch ist die Ausführung perfekt, die Songs sind stimmig arrangiert und die Produktion bläst amtlich. Da bleiben kaum Wünsche offen, außer vielleicht dem nach mehr markanten Stellen. Der Wiedererkennungswert ist nämlich nicht besonders hoch angesiedelt und auch in Punkto Abwechslung ist sicherlich Raum für Verbesserungen. So ist der dritte Streich der Band zwar ein grundsolides Death Metal Album der alten Schule geworden, aber eben auch nicht mehr. Wer moshbaren Sound sucht wird aber sicher fündig. (rg)




